Autorin: Alyson NoëlTitel: Evermore - Die Unsterblichen
Verlag: Page & Turner
Seitenanzahl: 384
ISBN-13: 978-3-442-20360-4
Preis: 16,95 €
Erster Satz
>>Wer ist das?<<
Kurze Inhaltsangabe
Im Alter von 16 Jahren verliert Ever bei einem schrecklichen Autounfall ihre gesamte Familie. Nur knapp überlebt sie den Unfall und besitzt seitdem eine besondere Gabe. Sie kann die Gedanken der Menschen um sich herum lesen und sieht deren Aura – Farben. Als Damen, der coole, gutaussehenden Neue an ihre Schule kommt, schwärmt fast jedes Mädchen für ihn. Ever wird ebenfalls auf ihn aufmerksam und fühlt sich so glücklich wie schon lange nicht mehr, denn sie kann seine Gedanken nicht hören. Ever ist zum ersten Mal in ihrem Leben von ihrer Gabe erlöst, doch gleichzeitig irritiert sie dieser Umstand auch. Wenn sie die Gedanken eines Menschen nicht hören kann, dann liegt das eigentlich daran, dass die Person schon tot ist. Damen scheint allerdings quicklebendig zu sein. Welches Geheimnis verbirgt er? Wie wird sich die Beziehung der beiden entwickeln?
Eigene Meinung
Die Meinungen über den ersten Teil der Evermore – Reihe gehen doch sehr weit auseinander. Die einen sind total begeistert und halten die Buchreihe für die neue Biss – Reihe, andere wiederum sprechen von einem totalen Twilight – Abklatsch und Schundbuch. Ich selbst muss sagen, dass ich mich in der Mitte dieser Meinungen befinde, wobei ich eher in die positive Richtung tendiere. Ja, ich hatte mir etwas mehr von Evermore – Die Unsterblichen erwartet, doch hat mich das Buch in seinen Bann ziehen können.
Die Grundidee der Geschichte, dass Ever Gedanken lesen und die Aura der Menschen sehen kann, hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat ihre Idee gut umgesetzt, indem sie den Leser am Anfang des Buches beispielsweise eine Übersicht über die verschiedenen Aura – Farben gibt. Auch finde ich, dass sich die Geschichte mit der richtigen Geschwindigkeit entwickelt hat. Man möchte immer weiterlesen, da man die ganze Zeit gespannt ist, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Leider hat mich der Umstand, dass Ever die Gedanken von Damen nicht hören konnte, sehr an Twilight erinnert. Darüber habe ich aber hinweggesehen, da es für den weiteren Verlauf der Geschichte notwendig gewesen ist. Nach dieser Ähnlichkeit hat sich die Geschichte auch in eine ganz andere Richtung entwickelt. Manches hätte ich am Anfang des Buches wirklich nicht erwartet, so dass es einige Überraschungen für mich gab.
Die Protagonisten werden von der Autorin sehr charakterbetont beschrieben. Man kann sich gut vorstellen, wie die einzelnen Personen aussehen oder handeln werden. Ever ist für mich eine der charakterstärksten Personen in diesem Buch. Durch ihre tragische Vergangenheit fühlt sich der Leser schon nach kurzer Zeit mit ihr verbunden. Man kann gut nachvollziehen, wie Ever sich fühlt, nachdem sie bei dem Autounfall ihre ganze Familie verloren hat, da dies sehr emotional von der Autorin beschrieben wird. Auf eine ganz besondere Art hat es mich berührt, wie es dazu kam, dass Ever die einzigste war, die überlebt hat. Sie versucht trotz ihrer Gabe ein normales Leben zu führen, was ihr nicht gerade gut gelingt. Ihre Gabe macht sie zu einer Außenseiterin, sie hat aber starke Freunde an ihrer Seite, die sie tatkräftig unterstützen. Es gibt zwar hin und wieder kleine Streitereien, die aber ganz normal bei einer Freundschaft sind. Ever hat nur den großen Wunsch wieder normal zu sein, so dass sie auf wirklich verrückte Ideen kommt, um ihre Gabe „auszuschalten“. Dieses Rebellieren gegen ihre Begabung wirkt auf den Leser sehr verständlich, wenn man erst einmal erkannt hat, was eine solche Gabe für Probleme mit sich bringt.
Der Anfang des Buches weist für mich allerdings mehrere Schwachstellen auf. Zu Beginn sind einige Situationen sehr vorhersehbar. So war mir an einer Stelle klar, dass Ever genau dort Damen treffen wird. Und tatsächlich ist dieser Fall dann auch eingetreten. Dieses Vorhersehbare ist mir aber nur am Anfang aufgefallen, was somit nicht all zu schlimm für mich war.
Blumen, besonders Tulpen, spielen in Evermore eine wichtige Rolle. Wie auf dem Cover schon zu sehen ist, haben die Tulpen eine symbolische Bedeutung. Für mich war es wirklich interessant zu erfahren, warum Damen Ever Tulpen, einer anderen Klassenkameradin aber weiße Rosen geschenkt hat. Negativ ist mir allerdings aufgefallen, dass Damen andauernd Tulpen für Ever hergezaubert hat. Eine ganze Weile gab es bei jeder Begegnung der beiden Tulpen, was mich dann auch wirklich gestört hat. Hier hätte die Autorin nicht so sehr übertreiben müssen.
Das Ende des Buches lässt viele Fragen unbeantwortet und ist sehr offen. Damit ist auf jeden Fall klar, dass es sich hierbei um eine Buchreihe handelt. Trotz der aufgezählten Mängel hat Evermore es geschafft, dass ich auch die nächsten Teile der Serie lesen möchte. Vielleicht war es nicht der beste Buchreihenstart, doch ich bin gespannt, wie sich die Beziehung von Ever und Damen entwickelt und was noch für Abenteuer auf sie warten.
Fazit
Evermore – Die Unsterblichen ist für mich definitiv ein Jugendbuch, das ich auch dieser Altersklasse empfehle. Junge Mädchen, die sich hier eine romantische Geschichte mit Fantasyelementen erhoffen, sind mit diesem Buch genau richtig beraten. Ich empfehle euch, diese Reihe nicht mit der Biss – Reihe zu vergleichen, dann werdet ihr sicher euren Spaß mit Evermore haben. Ich bin trotz der Mängel schon sehr gespannt auf den zweiten Teil und wie es mit Ever und Damen weitergehen wird.
>>Wer ist das?<<
Kurze Inhaltsangabe
Im Alter von 16 Jahren verliert Ever bei einem schrecklichen Autounfall ihre gesamte Familie. Nur knapp überlebt sie den Unfall und besitzt seitdem eine besondere Gabe. Sie kann die Gedanken der Menschen um sich herum lesen und sieht deren Aura – Farben. Als Damen, der coole, gutaussehenden Neue an ihre Schule kommt, schwärmt fast jedes Mädchen für ihn. Ever wird ebenfalls auf ihn aufmerksam und fühlt sich so glücklich wie schon lange nicht mehr, denn sie kann seine Gedanken nicht hören. Ever ist zum ersten Mal in ihrem Leben von ihrer Gabe erlöst, doch gleichzeitig irritiert sie dieser Umstand auch. Wenn sie die Gedanken eines Menschen nicht hören kann, dann liegt das eigentlich daran, dass die Person schon tot ist. Damen scheint allerdings quicklebendig zu sein. Welches Geheimnis verbirgt er? Wie wird sich die Beziehung der beiden entwickeln?
Eigene Meinung
Die Meinungen über den ersten Teil der Evermore – Reihe gehen doch sehr weit auseinander. Die einen sind total begeistert und halten die Buchreihe für die neue Biss – Reihe, andere wiederum sprechen von einem totalen Twilight – Abklatsch und Schundbuch. Ich selbst muss sagen, dass ich mich in der Mitte dieser Meinungen befinde, wobei ich eher in die positive Richtung tendiere. Ja, ich hatte mir etwas mehr von Evermore – Die Unsterblichen erwartet, doch hat mich das Buch in seinen Bann ziehen können.
Die Grundidee der Geschichte, dass Ever Gedanken lesen und die Aura der Menschen sehen kann, hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat ihre Idee gut umgesetzt, indem sie den Leser am Anfang des Buches beispielsweise eine Übersicht über die verschiedenen Aura – Farben gibt. Auch finde ich, dass sich die Geschichte mit der richtigen Geschwindigkeit entwickelt hat. Man möchte immer weiterlesen, da man die ganze Zeit gespannt ist, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Leider hat mich der Umstand, dass Ever die Gedanken von Damen nicht hören konnte, sehr an Twilight erinnert. Darüber habe ich aber hinweggesehen, da es für den weiteren Verlauf der Geschichte notwendig gewesen ist. Nach dieser Ähnlichkeit hat sich die Geschichte auch in eine ganz andere Richtung entwickelt. Manches hätte ich am Anfang des Buches wirklich nicht erwartet, so dass es einige Überraschungen für mich gab.
Die Protagonisten werden von der Autorin sehr charakterbetont beschrieben. Man kann sich gut vorstellen, wie die einzelnen Personen aussehen oder handeln werden. Ever ist für mich eine der charakterstärksten Personen in diesem Buch. Durch ihre tragische Vergangenheit fühlt sich der Leser schon nach kurzer Zeit mit ihr verbunden. Man kann gut nachvollziehen, wie Ever sich fühlt, nachdem sie bei dem Autounfall ihre ganze Familie verloren hat, da dies sehr emotional von der Autorin beschrieben wird. Auf eine ganz besondere Art hat es mich berührt, wie es dazu kam, dass Ever die einzigste war, die überlebt hat. Sie versucht trotz ihrer Gabe ein normales Leben zu führen, was ihr nicht gerade gut gelingt. Ihre Gabe macht sie zu einer Außenseiterin, sie hat aber starke Freunde an ihrer Seite, die sie tatkräftig unterstützen. Es gibt zwar hin und wieder kleine Streitereien, die aber ganz normal bei einer Freundschaft sind. Ever hat nur den großen Wunsch wieder normal zu sein, so dass sie auf wirklich verrückte Ideen kommt, um ihre Gabe „auszuschalten“. Dieses Rebellieren gegen ihre Begabung wirkt auf den Leser sehr verständlich, wenn man erst einmal erkannt hat, was eine solche Gabe für Probleme mit sich bringt.
Der Anfang des Buches weist für mich allerdings mehrere Schwachstellen auf. Zu Beginn sind einige Situationen sehr vorhersehbar. So war mir an einer Stelle klar, dass Ever genau dort Damen treffen wird. Und tatsächlich ist dieser Fall dann auch eingetreten. Dieses Vorhersehbare ist mir aber nur am Anfang aufgefallen, was somit nicht all zu schlimm für mich war.
Blumen, besonders Tulpen, spielen in Evermore eine wichtige Rolle. Wie auf dem Cover schon zu sehen ist, haben die Tulpen eine symbolische Bedeutung. Für mich war es wirklich interessant zu erfahren, warum Damen Ever Tulpen, einer anderen Klassenkameradin aber weiße Rosen geschenkt hat. Negativ ist mir allerdings aufgefallen, dass Damen andauernd Tulpen für Ever hergezaubert hat. Eine ganze Weile gab es bei jeder Begegnung der beiden Tulpen, was mich dann auch wirklich gestört hat. Hier hätte die Autorin nicht so sehr übertreiben müssen.
Das Ende des Buches lässt viele Fragen unbeantwortet und ist sehr offen. Damit ist auf jeden Fall klar, dass es sich hierbei um eine Buchreihe handelt. Trotz der aufgezählten Mängel hat Evermore es geschafft, dass ich auch die nächsten Teile der Serie lesen möchte. Vielleicht war es nicht der beste Buchreihenstart, doch ich bin gespannt, wie sich die Beziehung von Ever und Damen entwickelt und was noch für Abenteuer auf sie warten.
Fazit
Evermore – Die Unsterblichen ist für mich definitiv ein Jugendbuch, das ich auch dieser Altersklasse empfehle. Junge Mädchen, die sich hier eine romantische Geschichte mit Fantasyelementen erhoffen, sind mit diesem Buch genau richtig beraten. Ich empfehle euch, diese Reihe nicht mit der Biss – Reihe zu vergleichen, dann werdet ihr sicher euren Spaß mit Evermore haben. Ich bin trotz der Mängel schon sehr gespannt auf den zweiten Teil und wie es mit Ever und Damen weitergehen wird.
Bewertung




