Samstag, 21. August 2010

Bin dann mal weg ...

Ich freu mich riesig, denn morgen fahre ich für zwei Wochen in den Urlaub! Das heißt natürlich, dass der Blog in dieser Zeit nicht aktualisiert wird, denn Internet werde ich dort sicherlich nicht haben. Ich möchte euch nun nur noch schnell sagen, welche Bücher mit auf die Reise gehen dürfen.

Cassandra ist die Inhaberin eines Voodoogeschäfts in New Orleans. Im Auftrag einer Geheimgesellschaft reist sie nach Haiti, um die Wahrheit über einen alten Fluch herauszufinden. Der Glücksjäger Devon Murphy erklärt sich bereit, Cassandra auf ihrer Reise zu begleiten, doch sein sinnlicher Charme beschwört ganz unerwartete Gefahren herauf ...

An den tückischen Klippen der schottischen Küste zerschellt ein Rettungsboot., die drei ehernamtlichen Helfer sterben. Es war Mord, da ist sich die Polizeichefin von Galloway, Marjory Fleming, sicher. Zusammen mit ihrer Freundin, der Psychologin Laura Harvey, übernimmt Marjory die Ermittlungen. Schnell zeigt sich, daß die drei Toten im Ort mehr Feinde als Freunde hatten. Dann geschieht ein weiterer Mord.

Ich hoffe, ihr habt bis dahin eine schöne Zeit und ich werde mich sicherlich auch freuen, wenn ich wieder da bin. Zwei Wochen ohne Laptop kann schon ganz schön schwer werden, denke ich.

Liebe Grüße
Lena

Montag, 16. August 2010

[Rezension] Himmelsdiebe von Peter Prange

Autor: Peter Prange
Titel: Himmelsdiebe
Verlag: Pendo
Seitenanzahl: 512
ISBN-13: 978-3-866-12274-1
Preis: 19,95 €


Erster Satz
Laura liefen die Augen über.

Kurze Inhaltsangabe
Während der Eröffnung einer Kunstausstellung lernt die kaum zwanzigjährige Laura Paddington den viel älteren Künstler Harry Winter kennen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick und es entsteht eine ungeahnte Leidenschaft. Gegen den Willen ihrer Eltern folgt Laura Harry in das Paris der Dreißigerjahre. Dort ist das Leben ein Rausch aus Party und Kunst. Doch auch dort können sie nicht lange bleiben und so gelangen sie in das kleine Dörfchen Sainte-Odile im Süden Frankreichs. Sie kaufen sich ein kleines, heruntergekommenes Häuschen und verwandeln es mit ihrer Liebe und Kunst in ein Zauberhaus. Sie rauchen Mirakelkaut, liegen nackt an einem kleinen Bächchen und keltern ihren eigenen Wein. In der Ekstase ihrer Liebe gefangen, wird Zeit und Raum für sie unwichtig. Beide wissen, dass sie den Partner fürs Leben gefunden haben und niemals wieder einen anderen Menschen so sehr lieben können. Doch dann ändert sich alles. Die Deutschen wandern in Frankreich ein und auf einmal ist der deutsche Harry ein ausländischer Feind. Er wird festgenommen und in ein Internierungslager gebracht. Von da an beginnt für beide eine Irrfahrt durch die ganze Welt, immer auf der Suche nach dem anderen. Wird ihre Liebe sie wieder zusammenführen? Oder ist es ihnen nicht vergönnt, glücklich zu sein?

Eigene Meinung
Am Anfang dachte ich wirklich, dass ich es mit einem äußerst sexistischen Roman zu tun habe. Aber nach ein paar Seiten hat sich meine Meinung geändert. Was zwischen den zwei Hauptprotagonisten passiert, ist wahre Liebe und diese leben sie ohne jegliche Scham aus. Fast denkt man schon, dass es sich nicht nur um Liebe, sondern um Seelenverwandtschaft handelt, denn die beiden wissen genau wie der andere fühlt und handeln wird.

Außer der Liebe steht auch die Kunst im Vordergrund. Der Roman versetzt den Leser in die Welt der Künstler. Diese leben in einer Welt, in der man nur schwer zwischen Realität und Fantasie unterscheiden kann. Harry und Laura haben sich fest vorgenommen niemals nüchtern zu sein und so haben sie sich auf eine Reise begeben, der keiner folgen kann. Mich faszinierten ihre Ansichten über das Leben, denn sie waren so ganz anders und sie haben mir selbst einen Denkanstoß gegeben, über mein eigenes Leben nachzudenken. Manchmal dachte ich wirklich, dass das, was ich gerade lese total verrückt ist, aber das war ihre Welt und ich fand es toll.

Das Buch spielt zur Zeit des 2. Weltkriegs und beschäftigt sich besonders mit den „ausländischen Feinden“ und deren Flucht. Der Leser erfährt viel über das Leben in einem Internierungslager und wie die Gefangenen dort unter schlimmsten Verhältnissen leben mussten. Auch der Weg, denn Harry und Laura gehen müssen, um an Papiere für die Ausreise zu kommen, wird detailliert geschildert. Der Liebe von Harry und Laura steht so auch die Zeit im Weg. Möglicherweise wäre das Buch anders ausgegangen, wenn es zu einer anderen Zeit gespielt hätte.

Es ist eine wirklich gefühlsgeladene und mitreißende Story. Einmal strahlt es vor Glück, Freiheit und Liebe nur so und im nächsten Moment verwandelt sich alles in ein graues Nichts von Trauer und Hass. Man hofft die ganze Zeit darauf, dass Harry und Laura in diesem Chaos um sie herum endlich wieder zusammenfinden, doch innerlich macht man sich schon auf ein anderes Ende bereit. Ich musste zum Schluss wirklich ein paar Tränen verdrücken, weil mich die Geschichte so mitgenommen hat. Noch lange nach dem Ende des Buches habe ich mich innerlich mit der Geschichte auseinandergesetzt. Und genau das sollte doch das Ziel eine Buches sein: Dass es den Leser dazu anregt über das Gelesene nachzudenken und seine eigene Meinung zu bilden.

Fazit
Ein fantastischer Roman, der zwei Menschen, die sich lieben, zur Zeit des 2. Weltkrieges trennt. Auf der Suche nach dem anderen, begeben sie sich auf eine unvorstellbare Odyssee durch die Welt. Man bekommt einen Einblick in das Leben zweier Menschen, die nicht nur die Liebe, sondern auch die Kunst verbindet. Das Buch beschreibt so viele verschiedene Gefühle, dass es ein wirkliches Leseerlebnis ist. Auf jeden Fall lesenswürdig!

Bewertung

[Rezension] Alera - Geliebter Feind von Cayla Kluver

Autorin: Cayla Kluver
Titel: Alera - Geliebter Feind
Verlag: Piper Fantasy
Seitenanzahl: 560
ISBN-13: 978-3-492-70216-4
Preis: 19,95 €


Erster Satz
Der erste Junge verschwand am Tag seiner Geburt.

Kurze Inhaltsangabe
Alera ist Prinzessin von Hytanica und soll an ihrem 18ten Geburtstag den Thronfolger für ihr Königreich heiraten. Während sie noch auf der Suche nach dem richtigen Kandidaten ist, hat ihr Vater längst schon seinen Lieblingsanwärter gefunden – den Hauptmannssohn Steldor. Doch Alera kann sich überhaupt nicht mit dieser Wahl anfreunden, denn Steldor ist arrogant und jähzornig und so versucht Alera sich ihm zu widersetzten. Währenddessen wird die Stimmung mit dem verfeindeten Nachbarsreich Cokyri immer angespannter. Dann taucht Narian, der in Cokyri aufgewachsen ist, auf. Zuerst weiß niemand, weshalb Narian in Hytanica erschienen ist. Ist er womöglich ein Spion oder ist er doch mit guten Absichten gekommen? Mit der Zeit bemerkt Alera, dass sie mehr mit ihm verbindet und dass sie sich in Narian verliebt hat. Doch sie weiß auch, dass sie als werdende Königin eine Verantwortung gegenüber ihrem Vaterland hat. Für wen wird sie sich entscheiden? Und wird es der richtige Entschluss sein?

Eigene Meinung
Das Buch hat mir sehr gefallen, denn Cayla Kluver hat mich mit auf eine fantastische Reise in die Welt von Alera und ihrem Volk genommen. Ich war von der ersten Seite an neugierig und wollte wissen, wo die Handlung hinführt. Ich bin richtig in diese Welt abgetaucht, die mich sehr an das Mittelalter erinnert hat.

Außerdem war ich sehr von Cayla Kluvers Schreibstil begeistert. Sie ist erst 17 Jahre alt und ihre Sprache kann sich mit der von älteren Schriftstellern vergleichen lassen. Natürlich gibt es den einen oder anderen Satz, in dem man ihr Alter merkt, aber mir als junge Leserin hat das natürlich gut gefallen.

Dadurch, dass die Protagonistin erst 17 Jahre alt ist, konnte ich mich gut mit ihr identifizieren. Und da die Autorin auch noch so jung ist, hat sie eine fast reelle Person für ihr Buch geschaffen. Ihre eigenen Erfahrungen hat Cayla Kluver sicherlich auf Alera übertragen. Es war schön zu lesen wie Alera mit ihrer ersten großen Liebe umgegangen ist und was alles in ihr zu dieser Zeit vorgegangen ist. Man fühlte sich mit ihr verbunden, wenn sie einmal vor einem Treffen mit Steldor aufgeregt war. Diese jugendliche Art macht es für den Leser ganz leicht sich an Aleras Stelle zu sehen.

Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass Alera eine stärkere Hauptperson gewesen wäre. Alera ist eine sehr schwache und willenlose Person. Sie folgt allen Anweisungen, nimmt die Person an, die sie sein soll und bietet keine Gegenwehr, wenn sie eine andere Entscheidung treffen möchte. Da ihr Vater der König ist, heißt das für sie, dass sie jede Entscheidung ihres Vaters akzeptieren muss und das tut sie auch. Mir fehlt mit ihren 17 Jahren das Rebellische an ihr. Wenn ich mich selbst ansehe, dann widersetzte ich mich oft den Anweisungen meiner Eltern und das hat mir an Alera gefehlt.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil dieses Buches, da es sicherlich an der Stelle, an der es aufgehört hat, weitergehen wird. Und der Schluss war wirklich sehr spannend und für den Leser nicht so befriedigend wie er hätte sein sollen, aber doch auch wieder schön. Vielleicht verändert sich auch Alera im zweiten Band. Ich hoffe auf jeden Fall sehr, dass sie selbstständiger wird und eigene Entscheidungen trifft, denn es ist ihr Leben und ihre Zukunft.

Fazit
Ein fantastischer Roman von einer sehr jungen Autorin, der einen in eine ganz andere Welt katapultiert und dort mitleben lässt. Alera ist zwar ein nicht sehr entscheidungsfroher Charakter, aber durch ihre freie und jugendliche Art kann sie den Leser um den Finger wickeln.

Bewertung

Freitag, 13. August 2010

[Neu] 4 Mängelexemplare von Hugendubel

Heute war ich mit meiner Familie in Ulm ein bisschen Shoppen und habe bei Hugendubel vier Mängelexemplare zum Preis von 2,50 € gekauft. Ich denke, selbst wenn die Bücher nicht so toll sind, habe ich bei diesem Preis nichts falsch gemacht. Die vier Bücher sehen auch noch bis auf eines (Ritzer auf dem hinteren Bucheinband) wie neu aus. Wer jetzt also noch ein paar Schnäppchen machen möchte, sollte sich bei Hugendubel umschauen.

Wenn es ans Sterben geht von Aline Templeton
An den tückischen Klippen der schottischen Küste zerschellt ein Rettungsboot., die drei ehernamtlichen Helfer sterben. Es war Mord, da ist sich die Polizeichefin von Galloway, Marjory Fleming, sicher. Zusammen mit ihrer Freundin, der Psychologin Laura Harvey, übernimmt Marjory die Ermittlungen. Schnell zeigt sich, daß die drei Toten im Ort mehr Feinde als Freunde hatten. Dann geschieht ein weiterer Mord.

Lockruf des Todes von Sallie Bissell
Es sollte ein erholsames Wochenende werden. Doch ihre Bergtour wird für die junge Staatsanwältin Mary Crow und ihre beiden Freundinnen ein Kampf auf Leben und Tod. Es sind nicht nur die Gefahren der Natur: schroffe Abhänge, dichter Nebel und urwüchsige Wälder. Durch ihren letzten, hart erkämpften Sieg vor Gericht hat Mary sich einen erbitterten Feind gemacht. Und er ist nicht der einzige Verfolger der Frauen durch die gnadenlosen Berge. Plötzlich ist die Halbindianerin Mary Jägerin und Beute in einem. Doch alle Verletzungen und Schmerzen schweißen die Frauen nur enger zusammen …

Tödliche Quote von Patrick Bauwen
Zehn Kandidaten sollen in einer Reality-Show im US-Fernsehen ihre intimsten Geheimnisse offenbaren. Auf dem Weg ins Studio überfällt ein Unbekannter ihren Bus und verschleppt sie in die Wüste von Nevada. Dort angekommen, beginnt das Grauen erst richtig: Die Kandidaten werden gezwungen, um ihr Überleben zu kämpfen. Einer nach dem anderen kommt auf grausame Weise zu Tode. Gibt es überhaupt eine Chance zu entkommen?

Ein listiger Tod von Sarah Stewart Taylor
Die Kunstdozentin Sweeney St. George hat sich auf historische Grabsteine und Grabinschriften spezialisiert. Eines Tages stößt sie zufällig auf ein Foto, das das Grab einer jungen Frau zeigt, die 1890 unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Der Grabstein befindet sich in einer Künstlerkolonie in Vermont. Kurz entschlossen fährt Sweeney gemeinsam mit einem Freund nach Vermont, um die rätselhafte Grabinschrift genauer zu studieren, und macht eine schaurige Entdeckung …

Donnerstag, 12. August 2010

[Rezension] Gezeichnete des Schicksals von Lara Adrian

Autorin: Lara Adrian
Titel: Gezeichnete des Schicksals
Verlag: Egmont Lyx
Seitenanzahl: 384
ISBN-13: 978-3-802-58320-9
Preis: 9,95 €


Erster Satz
Unter einem winterlich dunklen Alaskahimmel erscholl das Heulen eines Wolfes klar und majestätisch in die Nacht.

Kurze Inhaltsangabe
Während Alexandra Maguire eine Liefertour mit ihrem Flugzeug im tief verschneiten Alaska machen soll, findet sie die grausam zugerichteten Leichen einer ganzen Familie. Eine fast übermenschlich wirkende Kreatur kann diese Familie nur ermordet haben. Sie wird durch die Morde an ein Kapitel aus ihrer Kindheit erinnert, dass sie lieber schon längst vergessen hätte. Kade, ein Vampirkrieger des Stammes wird in seine Heimatstadt Alaska geschickt, um diese auf Rogues hinweisenden Fälle zu untersuchen und die Lage in den Griff zu bekommen. Als Kade und Alex sich treffen, knistert es gewaltig zwischen den beiden. Doch auch für Kade gibt es noch einen anderen Grund, weswegen er nach Alaska gekommen ist. Er möchte mit einem dunklen Geheimnis aus seiner Vergangenheit, dass er schon lange mit sich herumträgt, endlich abschließen. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Als es allerdings noch mehrere Tote gibt, kommt Kade auf eine Spur, die noch viel schlimmer ist. Werden sie das Ungeheuer finden, dass diese Menschen so grausam ermordet hat? Und finden Kade und Alex trotz ihrer Vergangenheiten zueinander?

Eigene Meinung
Wie alle Vorgängerbände der Midnight Breed Serie, hat dieser Band mich wieder völlig überzeugt! Trotz der vielen Vampirromane, die es zurzeit auf dem Markt gibt, gehören Lara Adrians Romane für mich noch immer zu den Besten, weil sie durch einen tollen Schreibstil und wundervolle, außergewöhnliche Ideen überzeugen können. Diesen Band kann ich auch Personen, die die anderen Bände noch nicht gelesen haben, empfehlen. Denn die Autorin hat geschickt kleine Informationen aus den Vorgängern darin versteckt, die die Leselust für Kenner der Serie aber nicht mindert.

Lesern, die die Vorgängerbände interessiert gelesen haben, wird ziemlich schnell klar sein, wer hinter den grausamen Morden steckt. Und man kann auch schon erahnen, wer am Schluss als Traumpaar zusammenkommen wird. Das nimmt einem aber nicht die Leselust, weil noch viele andere Ereignisse völlig unerwartet geschehen und so Spannung erschaffen. Dieser Band hat dieses Mal nicht wie die meisten anderen in Boston, sondern in der Heimatstadt von Kade, in Alaska gespielt. Sehr schön wurde diese weiße und hügelige Landschaft beschrieben und die starke Kälte wurde richtig spürbar.

Lara Adrian versteht es erotische Szenen so zu schreiben, dass sie nicht zu übertrieben und kitschig wirken. Diese Stellen sind heißt und sexy geschrieben und durch die tollen Beschreibungen von Kade läuft einem richtig der Sabber im Mund zusammen. In diesem Teil kamen die Sexszenen auch in einer geeigneten Häufigkeit vor, so dass sie die Haupthandlung nicht an den Rand gedrängt haben.

Jede Hintergrundgeschichte eines Kriegers ist etwas besonderes, denn Lara Adrian lässt sich immer wieder eine neue tolle Geschichte einfallen. Dieses Mal hat mich Kades Geschichte unglaublich mitgerissen. Endlich hat man etwas über die Familie eines Kriegers erfahren und für mich war das eine sehr schöne Angelegenheit, weil ich das so noch nie in einem Midnight Breed Band gelesen habe. Die Geschichte um Kade hat sich dadurch sehr schön mit Alexandras Handlungen verwoben und so kam es zu dem einen oder anderen Höhepunkt der Geschichte.

Wie immer hat mir auch dieses Mal die Brüderlichkeit zwischen den Stammeskriegern gefallen. Die Dialoge zwischen Kade und seinem besten Freund Brock, der ebenso ein Stammeskrieger ist, haben gezeigt, dass sie sich uneingeschränkt aufeinander verlassen können. Die Gespräche der beiden haben mir das Herz höher schlagen lassen und erwärmt. Auch die Dialoge zwischen Kade und Alex waren süß und humorvoll geschrieben und haben mich sehr oft zum Lachen gebracht.

Fazit
Lara Adrian hat mich mit ihrem nun schon 7. Band der Midnight Breed Serie wieder vollends überzeugt. Die kleinen vorhersehbaren Ereignisse haben sich durch überraschende Geschehnisse ausgeglichen. Man hat wieder viel über die Protagonisten erfahren, so dieses Mal sogar über die Familie eines Kriegers. Natürlich kam die erotische Seite des Buches auch nicht zu kurz und es ging heiß her zwischen Kade und Alexandra. Ich warte nun gespannt auf den 8. Band der Serie!

Bewertung

Dienstag, 10. August 2010

[Rezension] Die Chirurgin von Tess Gerritsen

Autorin: Tess Gerritsen
Titel: Die Chirurgin
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 416
ISBN-13: 978-3-442-36067-3
Preis: 8,95 €


Erster Satz
Heute werden sie ihre Leiche finden.

Kurze Inhaltsangabe
Eine grausame Mordserie erschüttert und schockt Boston. Ein Unbekannter dringt nachts in die Wohnungen von alleinstehenden Frauen ein, fesselt sie an das Bett und unterzieht sie bei vollem Bewusstsein einem gynäkologischen Eingriff. Danach tötet er sie mit einem glatten Schnitt durch die Kehle. Wegen seiner genauen Vorgehensweise wird er von der Polizei und Presse „Der Chirurg“ genannt. Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli stoßen auf eine Mordserie, die sich zwei Jahre zuvor abspielte und große Ähnlichkeit mit diesem Fall aufweist. Die einzigste Zeugin von damals ist die Ärztin Dr. Catherine Cordell, die damals den Täter in Notwehr erschoss. Eigentlich kann deswegen kein Zusammenhang zu dem jetzigen Fall bestehen. Aber alle Hinweise deuten darauf hin, dass Dr. Cordell wieder in das Fadenkreuz eines Mörders geraten ist. Und langsam wird den Detectives klar, dass die anderen Morde nur ein Vorspiel waren. Können sie Catherine vor dem Killer schützen oder wird es diesmal kein Entkommen geben?

Eigene Meinung
Ich hatte es bei dem Thriller von Tess Gerritsen mit einem ausgesprochenen spannenden und nervenzerreißenden Buch zu tun. Alles was einen Thriller ausmacht und was den Leser an ein Buch fesselt, war fantastisch in dieses Buch eingeflochten.

Die Personen wirkten völlig real, wenn auch der Charakter von Inspector Jane Rizzoli mich am Anfang etwas ärgerte. Aber mit der Zeit wurde einem klar, weswegen sie so störrisch und feindselig gegenüber ihren Teamkollegen war. Und zum Schluss mochte ich sie sogar, weil sie nicht so stinknormal wie manch anderer Charakter war. Sie ist eine Figur, an die man sich auch noch nach einer gewissen Zeit erinnert, weil sie eben so außergewöhnlich ist.

Vergewaltigte Frauen waren in diesem Thriller ein Anziehungspunkt für den Täter. Vergewaltigungen sind auch heute immer wieder ein aktuelles Thema. Viele der Opfer trauen sich nicht eine Anzeige aufzugeben, weil sie dann die ganzen Geschehnisse noch einmal durchleben müssten. Sie geben sich selbst die Schuld an dem, was passiert ist. Nach dieser grausamen Tat führen sie ein völlig anderes Leben und verändern sich grundlegend. Und genau das beschreibt Tess Gerritsen hervorragend in ihrem Roman. Sie geht auf die Opfer ein und beschreibt deren Gefühlslagen und deren Paranoia, die sie nach der Vergewaltigung entwickeln. Besonders an dem Charakter von Catherine Cordell wird das dem Leser bestätigt. Einst eine starke und unbekümmerte Frau und nun nur noch eine gefühlslose Hülle, die stark wirken möchte und distanziert gegenüber anderen Personen ist. Oft steht in einem Roman die Suche nach dem Täter im Vordergrund, aber in diesem Thriller spielen auch die Opfer eine sehr große Rolle.

Trotzdessen rückt die Suche nach dem Täter nicht in den Hintergrund, sondern wird wunderbar fortgesetzt. Die Detectives gehen den verschiedenen Spuren nach. Und nach und nach setzt sich alles zu einem Bild zusammen. Nebenbei lernt man auch noch ein bisschen etwas aus dem Klinikalltag in einer Notaufnahme, da Dr. Catherine Cordell dort arbeitet. Und dadurch, dass Tess Gerritsen selbst einmal Internistin war, erklärt sie das dem Leser so, dass er es versteht.

Zwischendrin kommen immer wieder Sequenzen vor, in denen der Chirurg etwas über die Geschichte von Opferungen erzählt. Diese Erzählungen sind grausam und werden sehr bildlich von ihm beschrieben, so dass sie seinen innerlichen Gefühlszustand nur zu gut spiegeln. Bis zum Schluss ist einem aber nicht klar, weswegen der Chirurg so von diesen Sagen fasziniert ist und weshalb er sie den Lesern erzählt. Für mich waren diese Geschichten sehr interessant und zeigten einen Großteil der Ansichten des Täters. Man kann sich schon sehr gut vorstellen, dass ein völlig normal erscheinender Mensch, der auf solche Geschichten steht, auch so eine grausame Tat wie einen Mord begehen würde. Der Chirurg hat den Leser immer wieder in kleinen Monologen etwas über sein Handeln und Denken erzählt. Diese Erzählungen haben mir manchmal wirklich eine Gänsehaut eingejagt. Die Denkweise des Täters wurde einem aber erst richtig durch die Hilfe der Polizei klar.

Am meisten aber hat mich der Schluss des Buches begeistert! Ich glaube, dass ich schon lange keinen so tollen Schluss mehr bei einem Thriller gelesen habe. Es war einfach alles perfekt. Die Länge war genau richtig und alles wurde aus einem bestimmten Blickwinkel noch einmal erklärt. Das Ende war nicht abgehackt und schnell durchgezogen, sondern beantwortete alle Fragen, die noch offen waren.

Fazit
Nach meinem ersten Roman von Tess Gerritsen bin ich mir sicher, dass es nicht der letzte Thriller von ihr gewesen sein wird. Das Buch ist spannungsgeladen von vorne bis hinten und das Ende ist die Krönung des Ganzen. Die Autorin geht auf die Gefühle von vergewaltigten Frauen ein, aber auch auf die Denkweise des Täters. Ein absolut spannender und auch grausamer Thriller, den ich nur empfehlen kann!

Bewertung

Dienstag, 3. August 2010

[Neu] Rain Song & Gezeichnete des Schicksals

Wer gestern meine Twittereinträge verfolgt hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass ich heute morgen Zeit hatte, um in der Buchhandlung zu stöbern.

Ich finde es einfach toll die Bücher anfassen zu können, die ihr hier auf euren Blogs vorstellt. Es ist ein schönes Gefühl mit den Fingerspitzen über diese frischen und neuen Bücher fahren zu können. Am liebsten würde ich alle Bücher mitnehmen, aber das geht ja leider nicht.

Und das sind meine neuen Schätze, die schon lange ganz oben auf meiner Wunschliste standen. Heute dürfen sie endlich bei mir einziehen.

Rain Song von Antje Babendererde
Der Sturz von den Klippen am Cap Flattery hätte leicht tödlich ausgehen können. Doch Hanna überlebt – dank des Makah Indianers Greg. Hat der Vorfall etwas mit Hannas verzweifelter Suche nach ihrer großen Liebe Jim zu tun, der hier vor fünf Jahren spurlos verschwand? Gemeinsam mit Greg macht Hanna sich daran, den Dingen auf den Grund zu gehen. Doch während sie Greg immer näherkommt, entdeckt sie Stück für Stück Jims wahre Identität.

Gezeichnete des Schicksals von Lara Adrian
Eine übermenschliche Kreatur macht die Einöde von Alaska unsicher und hinterlässt ein grauenhaftes Blutbad, wo immer sie auftaucht. Für die Pilotin Alexandra Maguire wecken die Morde Erinnerungen an ein schreckliches Ereignis aus ihrer Kindheit. Da tritt ein Fremder in ihr Leben, der überraschend tiefe Gefühle in ihr weckt. Der Vampirkrieger Kade wurde nach Alaska geschickt, um die brutalen Morde aufzuklären. Doch auch er wird von einem Geheimnis aus seiner Jugend verfolgt. Kade sieht sich einer dunklen Bedrohung gegenüber, die das zarte Band zu zerreißen droht, das zwischen ihm und der hübschen Alexandra entstanden ist.

Sonntag, 1. August 2010

Neuer Header - wer kann helfen?

Wie ihr wahrscheinlich sehen könnt, habe ich heute ein bisschen am Layout meines Blogs rumgespielt. Mittlerweile gefällt es mir schon ganz gut, aber es wird sicherlich noch Änderungen geben. Nun gefällt mir mein Blogheader aber leider nicht mehr und ich bin auf der Suche nach einem neuen. Leider bin ich nicht sehr talentiert im Basteln von Header. Kann mir irgendjemand eventuell dabei helfen? Macht es irgendjemandem von euch extrem Spaß solche Dinge zu basteln? Ich würde mich riesig über eure Hilfe freuen!

Liebe Grüße
Lena

EDIT: Hat sich für's erste erledigt. ;)

Lesehörstatistik im Juli 2010

Gelesen
  1. Philip Sington: Das Einstein-Mädchen ***
  2. Kathryn Smith: Die Schattenritter - Unsterbliches Verlangen ****
  3. Karla Schmidt: Das Kind auf der Treppe ****
  4. Jutta Profijt: Schmutzengel *****
  5. Cayla Kluver: Alera – Geliebter Feind **** [Empfehlung des Monats]

Gehört
  1. Jean-Christophe Grangé: Choral des Todes ****
  2. Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind *****

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